Beschaffungsjahr 1962 bei den Stadtwerken Trier

Das Jahr 1962 brachte drei Henschel HS 160 OSL in den SWT-Fuhrpark. Auch diese erhielten eine Umrüstung auf Dieselantrieb in den Jahren 1968 (Wagen 27), 1969 (Wagen 28) und 1970 (Wagen 29) welche durch gebrauchte Büssing U11 Unterflurmotoren und Sechsgang-Schaltgetriebe von ZF geschah. Darüber hinaus wurde, wie auch bei den übrigen Henschel, in den Jahren 1983 (Wagen 27 und 28) und 1984 (Wagen 29) eine grundlegende Modernisierung durchgeführt. Das dauerhafte Verschließen der hintersten Tür, sowie das Entfernen des tieferliegenden Stehplateaus und des Schaffnerplatzes zugunsten eines eben durchgehenden Wagenbodens und einer bis ins Heck durchgehenden Bestuhlung, deren Kunstlederbezüge gleichzeitig durch Plüschbezüge ersetzt wurden sowie das Ersetzen der beigen Farbgebung durch die 1978 bei den SWT eingeführten orange-beige-braune Lackierung waren die von außen erkennbaren Veränderungen. Eine Ausnahme stellt der Wagen 29 dar, der eine umfassende Vollwerbung für das Trierer Stadtbad erhielt. Außerdem wurden die Busse auch technisch überholt und modernisiert.
Anfang des Jahres 1992 wurden die Wagen 27 und 29 abgemeldet, während der Wagen 27 zeitnah verschrottet wurde gelangte der Wagen 29 zur AG Nahverkehr Dortmund. Der Wagen 28 hingegen wurde erst Mitte 1993 abgemeldet, um im Mai 1996 als Oldtimer-Bus mit der Zulassung TR-S 282 in den Fuhrpark zurück zu kehren. Nach einer umfassenden Restaurierung und Rückumbau auf den Auslieferungs-Zustand in den Jahren 2007 und 2008 bekam der Henschel im Januar 2011 sein altes Ursprungs-Kennzeichen zurück, welches sich nur durch den Zusatz "H" unterscheidet.
Eine umfassende Chronik über den Wagen 28 ist hier zu finden.

   


Auf dem Betriebshof konnten diese Henschel HS 160 OSL im Jahre 1977 aufgenommen werden.


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